Jedes Jahr, immer Mitte Juli ist es so weit, die Mountainbike-Elite trifft sich in Bad Goisern zur legendären Salzkammergut Trophy – dem größten MTB-Event Österreichs. Auch heuer war die Veranstaltung mit über 4.100 Nennungen aus 38 Nationen ein beeindruckendes Spektakel.
Besser als gedacht, nach den Regenfällen im Vorfeld, präsentierten sich die diversen Strecken im schönen Salzkammergut und unsere 7 SVG-Biker waren auf fünf unterschiedlichen Distanzen vertreten – und das mit großartiger Performance auf allen Ebenen:
A-Strecke (203,8 km | 7.029 hm) • Klemens Dorninger • Peter Lengauer
C-Strecke (74,7 km | 2.183 hm) • Peter Reichetseder
D-Strecke (57,4 km | 1.809 hm) • Mario Ziegler • Herbert Herzog
F-Strecke (37,3 km | 1.044 hm) • Gerald Zoglauer
G-Strecke (21,8 km | 567 hm) • Marco Ziegler
Der emotionalste Höhepunkt ist die Zielankunft des letzten Teilnehmers auf der A-Strecke, der immer für Gänsehautstimmung sorgt – ein sehr eindrucksvoller Moment der Trophy hier geht’s zum Video Video ansehen
Ein weiteres Highlight in Bad Goisern war auch heuer wieder die Scott Junior Trophy. Beim „Parcours-Bewerb“ ging es nicht um Geschwindigkeit, sondern ausschließlich um Geschicklichkeit – und genau hier konnten unsere drei SVG-Kids glänzen. Mit viel Konzentration, Balance und Können meisterten sie den Parcours mit Bravour und zeigten großartige Leistungen.
Wir gratulieren allen Teilnehmern ganz herzlich zu ihrem tollen Erfolg!
Am 25. Mai 2025 fand der erste Teil des Damen-Mountainbike-Techniktrainings unter der Leitung von Mario Ziegler statt.
Im Fokus standen wichtige Grundlagen der MTB-Technik, die insbesondere für sicheres und selbstbewusstes Fahren im Gelände unerlässlich sind. In einer motivierten Gruppe wurden gezielt Übungen zur Koordination, Kurventechnik, dem Überwinden von Hindernissen sowie dem Auf- und Absteigen im steilen Gelände trainiert. Mario Ziegler vermittelte die Inhalte praxisnah, verständlich und mit viel Engagement.
Der zweite Teil des Techniktrainings fand am 03. Juni 2025 im Rahmen einer Praxis-Ausfahrt in Wintersdorf statt. Hier konnten die Teilnehmerinnen das Gelernte direkt im Gelände anwenden und festigen. Die Tour bot zahlreiche Gelegenheiten, die erlernten Techniken unter realen Bedingungen umzusetzen und wertvolle Erfahrungen zu sammeln.
Insgesamt blicken die Teilnehmerinnen auf zwei lehrreiche, abwechslungsreiche und vor allem spaßige Tage zurück. Das Training war nicht nur eine Bereicherung für die fahrtechnischen Fähigkeiten, sondern stärkte auch das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Gruppe.
Ein herzliches Dankeschön an Mario Ziegler für die inspirierende Begleitung!
Unsere zwei Italien Spezialisten, Mario Ziegler und Gerald Zoglauer, waren heuer beim legendären MTB-Marathon in Riva del Garda auf der Ronda Piccola im Einsatz.
Bei schon fast sommerlichen Temperaturen und großem Starterfeld konnten unsere beiden SVG Racer trotz technisch anspruchsvoller und schneller Strecke perfekt performen und erreichten in ihrer Altersgruppe top Platzierungen.
Mario bewältigte die 30 KM und 1065HM in einer Zeit von 1:47:49 und wurde in seiner AK 18ter und Gerald erreichte in 1:57:25 den 13ten Platz in seiner AK.
Wir gratulieren recht herzlich zum tollen Erfolg für den SVG – Ci congratuliamo vivamente con voi per il vostro successo!
Am 29.09.2024 erwartete uns ein wunderschöner Herbstmorgen, als wir uns zur jährlichen SVG Rennrad Abschlussausfahrt trafen. Die Temperaturen lagen bei frischen 8 Grad, aber die Sonne blinzelte bereits über den Horizont und versprach uns einen herrlichen Start in die Tour. Die Kleiderwahl reichte von warmer Winterbekleidung bis hin zu kurz/kurz, denn jeder hatte seine eigene Strategie für die Wetterlage – das schöne Miteinander spiegelte sich bereits in der Auswahl unserer Outfits wider!
Start in zwei Gruppen
In zwei Gruppen aufgeteilt – eine Gruppe der Herren und eine der Damen – machten wir uns voller Vorfreude auf den Weg. Die Strecke der ersten Gruppe führte von Gallneukirchen aus über malerische Güterwege in Richtung Tragwein und weiter über Rechberg nach St. Thomas am Blasenstein. Durch das wunderschöne Stille Tal gelangten sie schließlich nach Bad Kreuzen und setzten ihre Fahrt nach Grein fort, eine Route, die sie immer wieder mit großartigen Landschaftsblicken belohnte.
Die zweite Gruppe entschied sich für eine Route mit weniger Höhenmetern. Sie fuhr ebenfalls über Tragwein, nahm dann jedoch den Weg über Bad Zell und erreichte St. Thomas von der anderen Seite. Auch diese Route bot malerische Aussichten und erlaubte der Gruppe, die herbstliche Landschaft in vollen Zügen zu genießen.
Mittagspause in Grein
Um 12:00 Uhr legten beide Gruppen eine wohlverdiente Mittagspause im Gasthaus Donaubrücke in Grein ein. Die Damen- und Herrengruppe trafen hier zusammen und genossen gemeinsam das ausgezeichnete Essen. Das Gasthaus bot uns nicht nur eine Stärkung für die zweite Etappe, sondern auch eine fantastische Aussicht und ein Ambiente, das mit seiner Gemütlichkeit und den freundlichen Angestellten bestach. Ein Ort, an dem man sich willkommen fühlt – ideal für eine solche Pause!
Rückfahrt entlang der Donau
Gestärkt und in guter Stimmung setzten beide Gruppen ihre Fahrt entlang der Donau fort. Die erste Gruppe blieb auf der Südseite und fuhr zügig über Wallsee und St. Pantaleon. Bei Mauthausen querten sie die Donau und nahmen die Strecke über das historische KZ-Mauthausen – ein Abschnitt, der uns auch zur Besinnung und zum Innehalten brachte – zurück nach Gallneukirchen.
Die zweite Gruppe wechselte bereits in Wallsee auf die Nordseite der Donau und machte eine gemütliche Kaffeepause in Mauthausen, bevor sie ihre Rückfahrt fortsetzte. Von Mauthausen aus ging es über St. Georgen zurück nach Gallneukirchen, wo sie die landschaftliche Schönheit des Mühlviertels noch ein letztes Mal in dieser Saison genießen konnten.
Gemütlicher Ausklang
Der Abschluss unserer Tour fand im Sportgasthaus beim Wutha statt. Hier kamen wir nochmals in geselliger Runde zusammen und ließen den Tag Revue passieren. Bei gutem Essen und einem Glas in der Hand wurden Erlebnisse ausgetauscht und das Gefühl gefeiert, gemeinsam die Saison auf so schöne Weise ausklingen zu lassen.
Am 27. September 2024 sollte unser traditionelles SVG Kids-Abschlussevent stattfinden. Geplant war ein sportliches Highlight: Wir wollten uns mit den Kids und Eltern am Sportplatz in Hellmonsödt treffen, um gemeinsam zur Aussichtswarte „Sterngartlblick“ zu fahren. Von dort aus wäre es über die beliebten Trails zurück nach Gallneukirchen gegangen – ein Abenteuer, auf das sich alle schon sehr gefreut hatten.
Doch leider spielte das Wetter nicht mit: Etwa 1,5 Stunden vor dem geplanten Start setzte der Regen ein und die Temperaturen sanken. Schweren Herzens entschieden wir uns daher, die Biketour abzusagen, um die Sicherheit und das Wohlbefinden der Kinder zu gewährleisten.
Kurzerhand wurde jedoch umdisponiert! Wir verlegten die Grillerei im Blue Corner in Gallneukirchen einfach etwas vor. Trotz des Regens und der kühlen Temperaturen fanden sich viele begeisterte Kinder und Eltern ein, um den Tag dennoch in bester Stimmung zu verbringen. Bei leckerem Würstelgrillen und selbstgemachtem Steckerlbrot verbrachten wir einen entspannten Nachmittag – perfekt für einen gelungenen Saisonabschluss.
Im Kreise von Trainern, Helfern, Eltern und vor allem den Kids herrschte eine gemütliche und herzliche Atmosphäre. Ein Abschluss, den wir alle in bester Erinnerung behalten werden – und die Kids hatten sichtlich Spaß!
Am 12. Oktober 2024 fand bei traumhaftem Herbstwetter die SVG Mountainbike Herbstausfahrt statt. Der weltbeste Routenplaner, Roli Landl, stellt zwei geführte Touren durch die malerische Landschaft der Mühlviertler Hügelwelt zusammen.
Gestartet wurde in zwei Gruppen, wobei die Routen durch das idyllische Dingdorf, über das charmante Gutau und den historischen Ort Kefermarkt bis hin zum beeindruckenden Schloss Weinberg führten. Auf jeder Etappe konnten die Teilnehmer die Vielfalt der Region erleben – von sanften Hügeln über dichte Wälder bis hin zu kulturellen Highlights.
Nach dem ersten, anspruchsvollen Teil der Tour kamen beide Gruppen am prächtigen Schloss Weinberg zusammen, um dort eine wohlverdiente Mittagspause einzulegen. Die beeindruckende Kulisse des historischen Schlosses, das majestätisch auf einem Hügel thront, bot den perfekten Rahmen für eine entspannte Rast. In den stilvollen Gemäuern wurden die Mountainbiker mit regionalen Köstlichkeiten verwöhnt – frisch zubereitete Spezialitäten aus dem Mühlviertel, die den sportlichen Tag kulinarisch abrundeten.
Dank der perfekten Organisation und der idealen Wetterbedingungen wurde dieser Tag zu einem einmaligen Erlebnis für alle Teilnehmer, die gemeinsam die Schönheit des Mühlviertels auf dem Mountainbike erkundeten.
Leider war im heurigen Jahr nach einem massiven Murenabgang im Juli die Etappe auf das Breithorn gesperrt. Wir, vier SVG-Radsportler und drei Sportler des Radvereins Walding, entschlossen uns dennoch die veränderte Strecke ohne Breithorn in Angriff zu nehmen. Nach früher Abfahrt und einer 8-stündigen Anreise starteten wir am Nachmittag in Niederwald um die erste Etappe mit 800 hm in Angriff zu nehmen. Das erste Antasten an das Gelände war geprägt durch einen hitzigen, drückenden, traillastigen, steilen Anstieg nach Bellwald. Oben angekommen erreichte uns die erste Regenfront. Nach einem Wettercheck entschieden wir die Abfahrt in einem kurzen Regenfenster zu wagen. Der Erste downhill Vorgeschmack nach Fiesch drückte uns ein breites Grinsen ins Gesicht. In Fiesch beim Quartier angekommen konnten wir kaum das verdiente Bier öffnen als es uns der nächste Wetterregen ereilte.
Am zweiten Tag nahmen wir die Königsetappe mit den famosen Blicken auf den Fiescher Gletscher und dem Aletsch Gletscher in Angriff. Direkt hinter dem Quartier erwartete uns der Einstieg zu einem 1.200 hm langen Anstieg nach Fiescheralp und weiter nach Märjela. Dort an der Hütte angekommen freuten wir uns auf ein Mittagessen auf der Terrasse. Leider war es sehr kalt, windig und auch die Sonne ließ sich kaum blicken, was uns zu einem Wechsel in die gut gefüllte Hütte zwang. Im Anschluss meisterten wir die erste durchaus fordernde Downhillpassage des heutigen Tages zurück nach Fiescheralp ehe es über kopiertes Gelände nach Moosfluh zum beeindruckenden Gletscherblick des Aletsch Gletschers ging. Diesen durften wir bei perfektem Wetter und Nachmittagssonne genießen. Der anschließende Trail nach Mörel war sehr lange und fordernd. An diesem Tag wurde der Stoneman Glaciara seinem Ruf wonach er der „schönste“ und „anspruchsvollste“ aller Stonemans sein soll voll und ganz gerecht. Die Rückfahrt mit der Schweizer Bahn und den Fahrrädern nach Fiesch hat perfekt funktioniert.
Der dritte Tag startete mit der Zugfahrt zurück nach Morel um dort wieder in die Tour zu starten. Der Weg auf der geänderten Route ohne Breithorn führte uns über das wunderschöne Binntal nach Ernen, einem malerischen Schweizer Bergdorf in dem wir mit klassischem Lifekonzert am Ortsplatz empfangen wurden. Nachmittags führte uns unser Weg über kopiertes Gelände zurück nach Niederwald.
Insgesamt haben wir eine beindruckende und wunderschöne Tour im Wallis erlebt. Das Wetter war nicht ganz perfekt aber verschonte uns durch heftige Niederschläge. Der Startplatz mit einer Unterkunft in Fiesch war perfekt und das nächste Mal wollen wir die Tour mit dem Breithorn machen.
Eine Idee wurde zum Trainingsziel unserer SVG MTB Mädchen. Das Pfadfinderlager 2024 wurde in St. Georgen am Walde abgehalten und die Idee war, die Anfahrt zum Lager mit dem MTB zu absolvieren. Gemeinsam mit anderen Pfadis fuhren Annika und Ella in Gallneukirchen am 13.07.2024 um 08:00 bei strahlendem Sonnenschein los. Der Weg führte die SVG Nachwuchssportlerinnen zuerst entlang der Donau bis nach Grein. Anfangs relativ Flach ging es ab Grein in Richtung Dimbach, wo die Anstiege auf die Pfadfinder warteten. Verkehrsbedingt wurde die Tour kurzfristig umgeplant. Auf Forst- und Wiesenwegen fanden die Pfadis ihre Route nach St. Georgen am Walde nach 80km und rd. 1000hm. Stolz auf ihre Leistung konnte nun das Pfadilager beginnen. Super Leistung!
Am frühen Morgen den 21. Juni starteten wir, ein Team von fünf leidenschaftlichen Radfahrern, unsere aufregende Reise von Galli nach Grado. Mit 480 km vor uns und einem beeindruckenden Höhenunterschied von 3600 Höhenmetern war uns klar, dass uns eine anspruchsvolle, aber lohnende Herausforderung bevorstand.
Von Anfang an war die Stimmung im Team hoch. Jeder war voller Vorfreude und Entschlossenheit, diese epische Radtour gemeinsam zu meistern. Wir wussten, dass wir uns aufeinander verlassen konnten, um uns gegenseitig zu unterstützen und motivieren, wenn die Strecke steil oder die Kilometer lang wurden. Eine besondere Unterstützung erhielten wir durch das Begleitauto mit Renate und Josef am Steuer. Ihr Engagement und ihre Fürsorge ließen uns jederzeit spüren, dass wir in besten Händen waren.
Unsere Radtour von Galli nach Grado hatte uns nicht nur körperlich gefordert, sondern auch mentale Stärke und Teamgeist gefördert.
Wir sind uns alle einig, dass es nicht unser letztes Projekt war.
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